Natur & Schären

      Die Insel Lanzarote besitzt 13 Naturschutzgebiete. Vor allem im Nationalpark de Timanfaya und im Nationalpark Los Volcanes geben zahlreiche Vulkankegel und vulkanische Erdschichten Zeugnis vom historischen und geologischen Einfluss der Vulkanausbrüche auf der Insel. Über 41% der Inselfläche wurden als Naturschutzgebiet deklariert.

      Aufgrund endemischer Tier- und Pflanzenarten wie zum Beispiel dem blinden Albinokrebs, der in der unterirdischen Lagune von Los Jameos del Agua vorkommt, und den interessanten Naturgebieten der Insel, wurde Lanzarote 1993 von der UNESCO zum Biosphärenreservat erklärt.

      Die kleineren Inseln rund um Lanzarote werden Chinijo Archipel oder Chico Archipel genannt. Zu ihnen gehören die Inseln La Graciosa, Montaña Clara, Alegranza, Roque del Este, Roque del Oeste oder Roque Del Infierno und dem Islote de Lobos im Norden Lanzarotes, gegenüber der Nachbarsinsel Fuerteventura. Das Chinijo Archipel ist vom "Mirador del Rio" im Norden der Insel sehr gut zu beobachten.

      Von diesem Aussichtspunkt ist die erste sichtbare Insel - La Graciosa. Diese wird durch eine schmale Meeresenge von der Hauptinsel Lanzarote getrennt. Als einzige bewohnte Insel des kleinen Archipels besitzt La Graciosa eine ungefähre Größe von 27 km². Ihre ca. 800 Einwohner betreiben hauptsächlich die Fischerei.

      Die Inseln des Chinijo Archipels sind über einem Anlegeplatz von Orzola zu erreichen.